14Nov2016Gefiederte Verräter auf dem Tisch: die Martinsgans

Laternenumzug und Gänsebraten – diese beiden Dinge sind eng mit dem 11. November verbunden, dem Martinstag. Zurück gehen diese Bräuche auf den heiligen Martin von Tours, der 316 nach Chr. im heutigen Ungarn geboren wurde. Der Sage nach soll St. Martin als junger Soldat einem frierenden Bettelmann die Hälfte seines Mantels gegeben haben, worauf ihm Jesus Christus im Traum erschien. Er gab seinen Soldatendienst auf und wurde Schüler des berühmten Kirchenlehrers Hilarius, später schließlich zum Bischof von Tours geweiht.

Wandeln Sie also auf den Spuren des heiligen Martin und genießen Sie unsere Angebote rund um schmackhaften Gänsebraten: Ein klares Gänsesüppchen mit Gemüsejulienne und Fleischklößchen als Vorspeise, zum Hauptgang servieren wir Ihnen den klassischen Gänsebraten mit Apfelrotkohl und Kartoffelklößen oder die moderne Version an Apfelwirsing mit Orangensoße und Rosmarinkartoffeln.
Doch warum essen wir eigentlich Gans am Martinstag? Auch dies geht auf eine Sage zurück: Als er von seiner Bischofswahl erfuhr, soll sich der schüchterne Martin im Gänsestall versteckt haben. Die Gänse verrieten den Schüchternen jedoch durch ihr Geschnatter und müssen dies nun auf dem Tisch büßen. St. Martin indes ging als Schutzpatron der Bettler, Soldaten, Haustiere und Waffenschmiede in die Geschichte ein – und er ist freilich auch schuld daran, dass wir uns die Martinsgänse bis heute im November schmecken lassen.

In diesem Sinne wünschen wir einen guten Appetit und freuen uns auf Ihren Besuch in unserem Restaurant.

Herzliche Grüße

Ihr Rennbahn-Team