6Nov2015Martinsgans-Essen in unserem Restaurant An der Rennbahn

Ein knuspriger Gänsebraten kommt nicht nur an den Weihnachtsfeiertagen auf den Tisch, sondern bei uns auch traditionell am Martinstag, dem 11. November. Die Tradition des Martinsgans-Essens geht auf verschiedene Legenden zurück. Vermutlich stammt sie aus Frankreich: Martin von Tours war der Nationalheilige der Franzosen. Gänse- und Entenherden gehörten im Gebiet seines Bistums einst zu allen Bauernhöfen. Weil die Gänse den Heiligen Martin durch ihr Geschnatter verraten haben, als er sich im Stall versteckte, um der Wahl zum Bischof zu entgehen, wurden sie zur Strafe geschlachtet – und die Martinsgans wurde zum schmackhaften Festmahl.

Vermutlich hat sich das Gericht von Frankreich aus später in Nord- und Westeuropa ausgebreitet. Die Gans galt früher jedoch auch als Währung der armen Leute. Der Brauch könnte daher ebenso auf die Zinszahlung der unfreien Bauern an ihre Lehnsherren zurückgehen: Sobald die Leibeigenschaft aufgehoben war, durften sie das Federvieh selbst essen. Zudem war Martini viele Jahrhunderte lang Zahltag für die Saisonarbeiter auf den Bauernhöfen. Die Erntehelfer bekamen ihren Lohn, die Bauern schlachteten Enten und Gänse für das Essen, zu dem sich noch einmal alle am Tisch versammelten.
Ein schöner Brauch, den wir am 11. November gern mit unseren Gästen zelebrieren wollen. Unser Küchenteam hat eine besondere Speisekarte zum Thema erstellt. Es gibt:

klares Gänsesûppchen mit Gemûsejulienne und Fleischklößchen

Gänsebraten „klassisch“ begleitet von Apfelrotkohl und Kartoffelklößen

Gänsebraten „modern“ an Apfelwirsing und Orangensauce, dazu Rosmarinkartoffeln

Wir empfehlen Ihnen einen Tisch zu reservieren und freuen uns auf Ihren Besuch im Hotel & Restaurant an der Rennbahn.

Herzliche Grüße

Ihr Rennbahn Team